Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Norbert Geis und des Landtagsabgeordneten Winfried Bausback fand in der Firmenzentrale der Schott Solar AG in Alzenau ein Gespräch der dortigen Firmenleitung mit dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba und Spezialisten aus dem Bundesverkehrsministerium statt. Im Ergebnis eröffnet sich eine Perspektive, im Zuge eines Pilotprojekts „Photovoltaik und Lärmschutz“ die Schließung der 900 m langen Lärmschutzlücke mit erster Priorität und damit in nächster Zeit zu verwirklichen. Die endgültige Entscheidung wird nach weiteren Prüfungen im Bundesverkehrsministerium in den nächsten Wochen getroffen. Zuvor wird es eine weitere Gesprächsrunde des Staatssekretärs mit den beiden Abgeordneten und möglichen beteiligten Unternehmen geben. Die Firma Schott Solar in Alzenau steht als potentieller Projektentwickler bereit. In das Projekt sollen möglicherweise auch die Aschaffenburger Versorgungsbetriebe und die Hochschule Aschaffenburg eingebunden werden. OB Klaus Herzog begrüßte die Initiative.
Wenn in 10 Jahren rund 1 Mio. Elektrofahrzeuge fahren sollen, muss auch auf Autobahnen und anderen Bundesfernstraßen ein Netz von Elektrotankstellen hergestellt sein. Die Idee dazu, die mehr als 3300 km Lärmschutzwälle in der Bundesrepublik Deutschland dafür mit Photovoltaik zu bestücken, ist bestechend und wird von Norbert Geis und Winfried Bausback seit geraumer Zeit in Berlin und auch in München begleitet. Die Realisierung hängt von der Entwicklung einer standardisierten Lösung ab. Geis und Bausback setzen sich intensiv dafür ein, dass das Pilotprojekt nach Aschaffenburg kommt und damit die Schließung der Lücke im nächsten Jahr möglich wird. Zusätzlich hat Bausback auch um Prüfung gebeten, ob nicht auch der Bereich bei Glattbach eingebunden werden kann.

































































